Vergleich einer „verkahlten“ Hecke und einer dichten Hecke. So soll es sein: Unten dicht oben licht.
Hecken und Feldgehölze sind wichtige Strukturelemente in der Landschaft. Sie sind nicht nur selbst ein wertvoller Lebensraum, sondern auch wichtige Verbindungswege zwischen verschiedenen Lebensräumen. So entsteht eine Art Straßennetz für Tiere.
Hecken sind auf regelmäßige Pflege angewiesen, um langfristig zu bestehen. Ohne Pflege „verkahlen“ sie, was besonders auffällt, wenn man durch sie hindurchsehen kann. Diese lichten Hecken bieten den dort lebenden Arten keinen Schutz mehr. Deshalb sollten Hecken regelmäßig abschnittsweise „auf den Stock gesetzt“, also dicht über dem Boden zurückgeschnitten werden. Was radikal wirkt, ist entscheidend für den Fortbestand der Hecke: Die tief abgeschnittenen Gehölze treiben wieder aus und bilden eine vitale Hecke. Eine gesunde Hecke ist unten dicht und oben licht.
"Auf den Stock gesetzte" Hecke
Im Vogelschutzgebiet Knüll begleitet der LPV ein
Projekt Brutvögel am Eisenberg . Eine kleine Übersicht über naturschonenden Heckenschnitt finden Sie in unserem Flyer
„Hecken und Feldgehölzen“.